Medien

Prignitz-Kurier - 09.08.2011

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Schweriner Volkszeitung, 06.08.2011

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Perfekt in Szene gesetzte Nostalgie

Rainer Luhn als Lady Lu
präsentiert, parodiert, travestiert

Die Ständige Verwandlung ist sein künstlerisches Thema. Er schlüpft nicht nur in Kostüme, er streift nicht nur eine Rolle über, sondern er wird scheinbar genau zu jener Person, die er gerade darstellt.
Luhns große Song-Revue mit Hits aus den 30er und 40er Jahren ist perfekt in Szene gesetzte Nostalgie. Frivol bis ironisch entführt Luhn sein rundum amüsiertes Publikum in eigentlich längst vergangene Ufa-Zeiten.
"Kinder wie die Zeit vergeht" – dieser Titel könnte auch als Motto über dem gesammten Programm stehen mit seiner klingenden Huldigung an Marlene Dietrich, Marika Rökk, Zarah Leander und viele andere.
Als schlagfertiger Entertainer begeistert Luhn seine Zuhörer.

 

 

PETER-KREUDER - ABEND

SAG BEIM ABSCHIED LEISE SERVUS

mit
RAINER LUHN

Zum 100. Geburtstag des Komponisten von:
Für eine Nacht voller Seeligkeit, Ich brauche keine Millionen, Ich wollt ich wär ein Huhn oder eben Sag beim Abschied leise Servus.

Ein Programm voller Evergreens und Nostalgie. Der Veranstalter entscheidet, ob der Abend 100% ig als Mann oder 50/50 als Mann/Frau oder 100% ig als Travestie aufgeführt wird.
(zum Lachen und mitsingen ist es nie zu spät!)

Dauer 2 x 45 min. / 20 min. Pause

 

Interview mit Klassik Radio München zur Premiere von La Cage Aux Folles

Stadttheater Würzburg am 16.07.1997

Auszüge:
„Am Telefon begrüße ich nun Elisabeth Schuster, Frau Schuster, ging die Erfolgstory denn weiter?
Bericht:
Unbedingt: Mit der gestrigen Premiere insbesondere mit der Besetzung der Rolle ’Zazas’ des Stars im Nachtclub La Cage Aux Folles, Rainer Luhn, ist ein faszinierender Schauspieler, der seine erotisch-rauchige Stimme beim Sprechen ebenso virtuos einzusetzen weis wie ihre enorme Modulationsfähigkeit beim Singen.
Da war es dann auch kein Wunder, dass der Song „Ich bin was ich bin“ ein weiteres Mal zum brillanten Höhepunkt des Musicals wurde. Dabei ist Luhns Zaza keine triumphale Siegerin. Stattdessen kämpft sich da eine Überlebende zu ihrem Selbstbewusstsein hindurch. Und noch beim letzten trotzig hin geschleuderten „Ich bin was ich bin“ sieht man ihr die Härte des Kampfes und die Verwundungen an.
Regisseur Eggert nimmt dazu Luhn aus der Handlung heraus vor den Vorhang und stellt ihn überaus wirkungsvoll direkt in den Dialog mit dem Publikum.